Gaming Headset 2017: Die Testsieger

Gaming Headset Test

Verzögerte, aber auch nicht wahrnehmbare Geräusche können in Teammatches über Sieg oder Niederlage entscheiden. Und deshalb sollte man sich nicht mit einem 0815-Headset begnügen.

Gaming Headsets sind nicht nur für den Sound, sondern auch für die Kommunikation mit den Teammitspielern verantwortlich.

Rauschende, verzerrte oder kaum wahrnehmbare Klänge sind nicht nur unschön anzuhören, sondern können auch Spielentscheidend sein. Daher muss ein Gaming Headset einiges leisten! Hierzu gehören unter anderem eine ausgezeichnete Klangwiedergabe, ein bequemer Tragekomfort, aber auch eine gute Stimmerfassung per Mikrofon.

Welche Gaming Headsets mehr und welche weniger zu empfehlen sind, darüber gibt’s im folgenden Gaming Headset Test 2017 genaue Auskunft.

  1. Gaming Headset Test
  2. Kabelgebunden vs. Wireless Gaming Headsets
  3. Steuerungstasten
  4. Tragekomfort
  5. Mikrofon
  6. Ohrmuschel

Gaming Headset Test

In meiner knapp zwanzigjährigen PC-Gamer-Laufbahn hatte ich schon das eine oder andere Gaming Headset im Einsatz. Welche Headsets mehr und welche weniger geeignet, zeige ich Dir im Gaming Headset Test auf.

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25.11.2017 06:33
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Kabelgebunden vs. Wireless Gaming Headsets

Bei Gamern fast ausschließlich anzutreffen sind zwar kabelgebundene Gaming Headsets. Doch nichtsdestotrotz haben auch Wireless Gaming Headsets so ihre Stärken.

Kabelgebundene Gaming Headsets

Kabelgebundene Gaming Headsets werden in der Regel per 3,5 Millimeter Klinken Anschluss mit dem Computer verbunden. Die Audiokanäle sind getrennt. Sprich: Sowohl für die Audiowiedergabe, als auch das Mikrofon gibt es zwei separate Anschlüsse.

Für Gaming Headsets mit Dolby 7.1-Surround-Sound liegt dem Lieferumfang ein 3,5 mm Klinge-zu-USB-Adapter bei.

Zwar ist es selten, dass das Kabel ausleiert. Doch passieren kann es. Langlebiger und schicker anzusehen sind da geflochtene Kabel, d.h. das Kabel hat keinen Kunststoff sondern einen Stoffüberzug.

Vorteile

  • Vom Gewicht her leichter, da kein Akku verbaut ist
  • Um einiges günstiger als Wireless Headsets
  • Kabelgebundene Headsets ziehen ihren Strombedarf über den Anschluss

Nachteile

  • Beweglichkeit stark eingeschränkt
  • Kabel kann ggf. störend sein

Wireless Headsets

Wireless Headsets funken im 2,4 Giga Herzbereich und nehmen mittels eines mitgelieferten USB-Adapters so Kontakt zum PC auf.

Ein in dem Gehäuse verbauter Akku versorgt das Headset mit Strom. Jedoch sorgt der verbaute Akku dafür, dass das Wireless Headset mehr auf die Waage bringt und darüberhinaus auch noch in unregelmäßigen Abständen mittels Micro-USB-Anschluss aufgeladen werden muss.

Doch keine Sorge, wenn der Akku mal nicht aufgeladen ist. Gute Wireless Headsets sind bereits während dem Ladevorgang nutzbar.

Vorteile

  • Kein während dem Zocken störendes Kabel mehr
  • Beweglichkeit ist nicht mehr eingeschränkt, sodass man auch weit entfernter vom PC/ Konsole sitzen kann

Nachteile

  • Teurer und schwerer als kabelgebundene Headsets
  • Akku ist aufzuladen, was nach einiger Zeit nervig sein kann

Steuerungstasten

Zu gewöhnlich sind Gaming Headset lediglich mit einem Lautstärkeregler und einer Stummtaste ausgestattet. Befinden tut sich die Steuerungstasten mittig am Anschlusskabel. Mit Klippern versehene Steuerungsmodule können an das Hemd oder dergleichen angesteckt werden. So kommt man anschließend leichter an die Tasten.

Da Wireless Headsets über kein Kabel verfügen, befinden sich bei diesen die Steuerungstasten an der Außenseite der Ohrmuscheln. Im Falle der Wireless Logitech G930 PC-Gaming Kopfhörer sind zusätzlich zu der Stummtaste und dem Lautstärkeregler noch drei weitere, frei konfigurierbare Tasten enthalten.

Tragekomfort

Der beste Klang bringt nichts, wenn das Gaming Headset nicht richtig sitzt. Ein verrutschen bis hin zu unangenehmes Drücken sind die Folgen.

Unterschiede zwischen den Modellen ergeben sich darin, wie dehnbar der Kopfbügel ist, aus welchem das Gaming Headset besteht. Bei billigen Headsets ist der Bügel oft sehr starr und kann sich somit nicht an die unterschiedlichen Kopfformen anpassen. Im Unterschied zu teureren Modellen. Hier ist der Kopfbügel äußerst biegsam und kann sich somit besser an die Kopfform anpassen.

Selbiges gilt für die Ohrmuscheln. Je nach Modell lassen sich diese gar nicht, ein klein wenig, bis hin zu komplett drehen.

Schaumstoffpolsterungen am Kopfbügel und den Ohrmuscheln sorgen dafür, dass das Gaming Headset nicht unangenehm drückt und fest sitzt. Einige Hersteller werben darüberhinaus, dass die Ohrpolster „Atmungsaktiv“ sind. Für Vielschwitzer bestimmt nicht verkehrt, für alle anderen nicht wirklich notwendig.

Mikrofon

Angebracht ist das Mikrofon an einem hochklappbaren Arm an einem der Ohrmuschel.

Je nach Headset ist das Mikrofon relativ starr und ist nur nach oben sowie unten hin bewegbar, oder es ist in alle Richtungen flexibel dreh- und schwenkbar. Außerdem lässt sich das Mikrofon bei einigen Modellen abnehmen.

Einige Modelle verfügen über eine automatische Stummschaltung. Aktiviert wird diese, wenn das Sprechmikrofon hochgeklappt wird.

Damit es während einer Einsatzbesprechung bei Teamspeak zu keinem Rauschen kommt, sollte das Mikrofon über eine Rauschunterdrückung verfügen.

Ohrmuschel

Die Ohrmuschel beherbergen die Lautsprecher.

Zwar ist Klang und hier was gut und schlecht ist eine sehr subjektive Sache. Dennoch existieren auch beim Thema Klang Qualitätsmerkmale, aufgrund dessen geschlossen werden kann, ob der Klang etwas taugt oder nicht.

5.1-, 7.1- oder 3D-Surround-Sound

Nicht nur Stereo, sondern auch mit 5.1-, 7.1- oder 3D-Surround-Sound – so bewerben viele Hersteller ihre Gaming Headsets.

Doch ob der beworbene 7.1-Surround-Sound wirklich besser als Stereo-Sound ist sei mal so dahingestellt. Denn in Wahrheit handelt es sich nicht um echten 7.1-Surround-Sound. Im Grunde handelt es sich um gewöhnlichen Stereo-Sound, wo ein Surround-Sound nur simuliert wird. Zwei Möglichkeiten stehen Offen, um dies zu ermöglichen:

  • Veränderung des Klangs darin, dass ein räumlicher Eindruck dessen entsteht
  • Einbau von mehreren kleinen Lautsprechern in die Ohrmuschel