Gaming Maus Test 2017: Die Testsieger

Gaming Maus Test

Ohne Gaming Maus geht es einfach nicht. Egal ob bei Ego-Shootern, (Echtzeit-)Strategiespielen oder Rollenspielen, ohne eine gute Gaming Maus wird man nicht weit kommen.

Welche Gaming Mäuse mehr und welche weniger zu empfehlen sind, darüber gebe ich Auskunft im Gaming Maus Test 2017.

  1. Gaming Maus Test
  2. Unterschied: Optischer- vs. Laser Sensor
  3. Grifftypen (Grip Type)
  4. Kabellose Gaming Maus: Eine Alternative?
  5. Zusatz- und Makrotasten
  6. Zusatzgewichte
  7. 5 Begriffe, die man kennen sollte!

Gaming Maus Test

In meiner knapp zwanzigjährigen PC-Gamer-Laufbahn hatte ich schon die ein oder Gaming Maus im Einsatz. Welche Mäuse mehr und welche weniger zu empfehlen sind, zeige ich Dir in meinem Gaming Maus Test auf.

Logitech G502
Programmierbare Tasten
11
4-Wege-Tastenrad
DPI-Maximum
12.000
Signalrate
1000 Hz
Sensor
Optisch
Kabel
Preis
70,06€
Sie sparen: 19.93€ (22%)
 
Zuletzt aktualisiert am
25.11.2017 06:33
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Razer DeathAdder
Programmierbare Tasten
5
4-Wege-Tastenrad
DPI-Maximum
10.000
Signalrate
1000 Hz
Sensor
Optisch
Kabel
Preis
79,95€
 
Zuletzt aktualisiert am
25.11.2017 06:33
Jetzt kaufen
Sharkoon Shark Force
Programmierbare Tasten
X
4-Wege-Tastenrad
DPI-Maximum
1.600
Signalrate
125 Hz
Sensor
Optisch
Kabel
Preis
14,99€
 
Zuletzt aktualisiert am
25.11.2017 06:33
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Abbildung
Modell Logitech G502 Razer DeathAdder Sharkoon Shark Force
Programmierbare Tasten
11 5 X
4-Wege-Tastenrad
DPI-Maximum
12.000 10.000 1.600
Signalrate
1000 Hz 1000 Hz 125 Hz
Sensor
Optisch Optisch Optisch
Kabel
Preis
70,06€
Sie sparen: 19.93€ (22%)
 
Zuletzt aktualisiert am
25.11.2017 06:33
79,95€
 
Zuletzt aktualisiert am
25.11.2017 06:33
14,99€
 
Zuletzt aktualisiert am
25.11.2017 06:33
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Unterschied: Optischer- vs. Laser Sensor

Unterschieden werden kann die Optische- von der Laser Maus. Welche Technik die bessere ist, lässt sich nicht einfach so sagen.

Zuerst gab es nur den optischen Sensor. Doch hatte dieser Probleme bei transparenten, einfarbigen, glatten und/ oder glänzenden Oberflächen die Bewegungsrichtung und -Geschwindigkeit richtig zu berechnen. Das war auch der Grund, um Computermäuse mit einem Laser zu entwickeln. Mäuse mit Laser funktionieren aufgrund des Speckle-Effekts auch auf Oberflächen, wo Optische Mäuse passen müssen. Doch dafür sind Lasermäuse empfindlicher gegenüber Oberflächenstörungen, wie etwa Unreinheiten und Unebenheiten.

Optischer Sensor

Bei einem optischen Sensor beleuchtet ein (rotes) LED-Lämpchen den Boden und der Sensor berechnet die Bewegungen der Maus aus dem reflektierten Licht heraus.

Laser Sensor

Bei einem optischen Sensor beleuchtet ein (Infrarot-) Laser den Boden und der Sensor berechnet die Bewegungen der Maus aus dem reflektierten Licht heraus.

Und was ist jetzt besser?

Wahrnehmbare Unterschiede sind bei den neuesten Modellen nicht mehr wirklich mehr existent, sodass es für den gewöhnlichen Officeanwender, aber auch Gamer, der sowieso ein Mauspad in Benutzung hat, es im Grunde egal ist ob Laser- oder Optische Maus.

Grifftypen (Grip Type)

Mit das wichtigste an einer Gaming Maus ist die Ergonomie. Gerade wenn man viel und lange zockt, sollte die Maus für eine bequeme Haltung der Hand sorgen, da Schmerzen und auf längere Sicht auch Verletzungen des Handgelenks drohen.

In diesem Zusammenhang wichtig zu Unterscheiden ist, welcher Grifftyp man selbst ist, d.h. wie man die Maus hält. Wobei gesagt werden muss, dass der Übergang zwischen den Grifftypen fließend ist und man sich hier nicht festnageln sollte.

Palm-Grip

– Bequemer Allrounder-Griff, perfekt für stundenlange Rollenspiele

Der Palm Grip ist der wahrscheinlich meistgenutzte Grifftyp. Die Handfläche liegt auf der Maus nahezu komplett auf. Der Kontakt zwischen Hand und Maus ist bei diesem Grifftyp am höchsten. Bewegt wird die Maus vom Handgelenk aus. Zwar wird mit der Pal-Grip Haltung ein bestmöglicher Komfort für die Hand, samt Handgelenk erreicht. Jedoch sind schnelle, präzise Bewegungen einfach nicht drin und daher sind Palm-Grip-Mäuse weniger für Spiele geeignet, die schnelle Aktionen erfordern, wie z.B. Ego-Shooter.

Empfohlen werden können größere Mäuse mit einer am besten asymmetrischen Bauweise. Diese Mäuse sind vergleichsweise Breit, sind länger und kommen mit einem steileren Rücken daher.

Claw-Grip

– Kombination aus bequem und wendig, perfekt für (Echtzeit-) Strategiespiele

Wie aus der Bezeichnung zu entnehmen ist, gleicht der Claw-Grip einer Tierkralle. Bei diesem Grifftyp sind die Finger leicht, bis hin zu einem Winkel von 90 Grad angezogen. Der Handballen stabilisiert lediglich die Maus und liegt nicht auf dieser auf, sodass die Kontaktfläche zwischen Maus und Hand geringer ausfällt als etwa beim Palm-Grip. Mit diesem Grifftyp lassen sich schnelle Klick-Folgen realisieren. Ebenso schnelle und präzise Mausbewegungen.

Empfohlen werden können kürzere Mäuse mit einem flach verlaufenden Rücken.

Fingertip-Grip

– Extrem präzise und wendig, perfekt für Ego-Shooter

Beim Fingertip-Grip berühren lediglich die Finger die Maus, womit sich der Kontakt mit der Maus auf das geringste Beschränkt. Da die Maus allein mit den Fingern gesteuert wird und die Motorik von Fingern besser ist als vom Handgelenk, sind sehr schnelle, wendige sowie präzise Mausbewegungen möglich. Jedoch strengt die alleinige Steuerung mit den Fingern sehr an und ist auf Dauer sehr ermüdend.

Empfohlen werden können kleine, flach- und leicht gehaltene Mäuse.

Kabellose Gaming Maus: Eine Alternative?

Zu gewöhnlich ist Gaming Maus gleich kabelgebunden. Doch warum ist das so und was spricht eigentlich gegen eine kabellose Gaming Maus?

Kabellose Gaming Mäuse sind langsamer

Eine kabellose Gaming Maus überträgt das Signal nicht direkt zum PC/ Laptop, sondern muss zusätzlich noch einen Umweg über den am USB-Port anzubringenden Empfänger gehen. Dies geht im Vergleich zu kabelgebundenen Mäusen zwar nahezu ohne Verzögerungen von statten. Doch ein paar Millisekunden braucht eine kabellose Maus schon länger und diese können, gerade bei Ego-Shootern über Tod oder Sieg entscheiden.

Wireless Gaming Mäuse sind schwerer

Da auch eine Wireless Gaming Maus irgendwoher Strom beziehen muss, enthält diese im inneren entweder Platz für Batterien oder es ist ein Akku fest integriert.  Und das bedeutet zusätzliches Gewicht. Gerade wenn man auf Schnelligkeit bedacht ist, ist ein mehr an Gewicht nicht gerade förderlich.

Schnurlose Gaming Mäuse sind aufzuladen

Eine Schnurlose Gaming Maus ist hin und wieder aufzuladen. Gerade wenn man täglich mehrere Stunden spielt, sind die Batterien schon regelmäßig auszuwechseln bzw. der verbaute Akku anzuschließen. Auch kann es passieren, dass sich der Akku im entscheidenden Moment dem Ende entgegen neigt.

Eine Alternative: Kabellose Gaming Maus?

Zu gewöhnlich ist Gaming Maus gleich kabelgebunden. Doch warum ist das so und was spricht eigentlich gegen eine kabellose Gaming Maus?

Kabellose Gaming Mäuse sind langsamer

Eine kabellose Gaming Maus überträgt das Signal nicht direkt zum PC/ Laptop, sondern muss zusätzlich noch einen Umweg über den am USB-Port anzubringenden Empfänger gehen. Dies geht im Vergleich zu kabelgebundenen Mäusen zwar nahezu ohne Verzögerungen von statten. Doch ein paar Millisekunden braucht eine kabellose Maus schon länger und diese können, gerade bei Ego-Shootern über Tod oder Sieg entscheiden.

Wireless Gaming Mäuse sind schwerer

Da auch eine Wireless Gaming Maus irgendwoher Strom beziehen muss, enthält diese im inneren entweder Platz für Batterien oder es ist ein Akku fest integriert.  Und das bedeutet zusätzliches Gewicht. Gerade wenn man auf Schnelligkeit bedacht ist, ist ein mehr an Gewicht nicht gerade förderlich.

Schnurlose Gaming Mäuse sind aufzuladen

Eine Schnurlose Gaming Maus ist hin und wieder aufzuladen. Gerade wenn man täglich mehrere Stunden spielt, sind die Batterien schon regelmäßig auszuwechseln bzw. der verbaute Akku anzuschließen. Auch kann es passieren, dass sich der Akku im entscheidenden Moment dem Ende entgegen neigt.

Zusatz- und Makrotasten

Lang sind die Zeiten vorbei, wo eine gute Maus mit einer linken-, sowie rechten Maustaste und einem Mausrad daherkam.

Das Mausrad etwa lässt sich nicht nur nach oben und unten hin scrollen, sondern auch zu beiden Seiten hin bewegen, sprich nach links und rechts. Bezeichnenderweise spricht man dann vom 4-Wege-Mausrad.

Weitere Beispiele gefälligst?

  • Zusatztasten – DPI-Wert verändern oder Vor- und Zurück-Funktion für Browser
  • Makrotasten – Programmierung von einzelnen Befehlen bis hin zu ganzen Befehlsfolgen, die anschließend durch Druck auf eine Taste ausgeführt werden.
  • Profiltasten – Ermöglichen das sekundenschnelle Wechseln zwischen verschiedenen Profilen. Profile dienen dazu, um individuelle Einstellungen zu speichern und bei Bedarf aufzurufen.

Zusatzgewichte

Von den meisten Gamern als eher sinnlos abgestempelt, gibt es durchaus einige, die Gefallen an den herausnehmbaren Metallgewichten gefunden haben. Da das Gefühlsempfinden für die Maus auch von deren Gewicht abhängt, sollen Zusatzgewichte dabei helfen, ein besseres Bediengefühl zu erlangen.

Bei einigen Modellen sind die Plätze für die Gewichte an verschiedenen Stellen in der Maus verbaut. Je nachdem, wo man die Gewichte einsteckt, ergibt sich ein anderer Schwerpunkt beim bewegen der Maus.

5 Begriffe, die man beim Kauf einer Gaming Maus kennen sollte!

Zu Anfang können die Fachbegriffe einen „Erschlagen“. Damit Du beim Kauf einen kühlen Kopf bewahrst, erkläre ich Dir die sechs Begriffe, die man kennen sollte.

#1 DPI

Das Kürzel DPI steht für „Dots per Inch“ (zu Deutsch: Punktdichte) und gibt die Sensitivität des Bewegungsmelders an. Dieselbe Bedeutung kommt dem Kürzel CPI zu, wobei CPI für „Counts per Inch“ steht.

Die beiden Werte geben an, um wie viel Pixel (Bildpunkte) der Mauszeiger über den Bildschirm wandert, wenn die Gaming Maus um einen Inch (zu Deutsch: Zoll) bewegt wird. Ein Inch entspricht 2,54 cm.

Verfügt eine Gaming Maus beispielsweise über einen dpi-Wert von 2.000 und wird um einen Inch bewegt, bewegt sich der Mauszeiger auf dem Bildschirm um 2.000 Pixel.

Es gilt: Je mehr DPI die Maus hat, umso schneller kann diese über den Bildschirm bewegt werden. Ebenso ist weniger Bewegung von Nöten, um eine gewisse Entfernung auf dem Bildschirm zu überbrücken.

#2 Mausbeschleunigung

Mausbeschleunigung (engl.: Mouse Acceleration) steht für einen Modus, bei der sich der Mauszeiger in Abhängigkeit der Geschwindigkeit der tatsächlichen Mausbewegung auf dem Bildschirm bewegt.

Im Normalfall, ohne eine Mausbeschleunigung, legt der Cursor auf dem Bildschirm die gleiche Strecke zurück, wie die Maus über das Mauspad bewegt wird. Für jeden Zentimeter, den die Gaming Maus zurücklegt, verschiebt sich auch der Cursor dementsprechend um einen Zentimeter.

Anders der Fall, wenn die „Sensoren“ der Maus mit einer Mausbeschleunigung bestückt sind. In diesem Fall hängt die zurückgelegene Strecke des Cursors davon ab, wie schnell man die Maus bewegt. Bewegt man die Maus schneller als sonst, legt der Cursor auch eine größere Strecke zurück.

Für diejenigen, die nicht gewöhnt sind, fühlt sich die Mausbeschleunigung unnatürlich und irgendwie unangenehm an.

Zu gewöhnlich kann die Mausbeschleunigung in den Treibereinstellungen der Maus ein- und ausgeschaltet werden.

#3 Angle Snapping

Beim Angle Snapping (auch: Mouse Prediction, Mauskorrektur, Linienbegradigung) werden ungerade Mausbewegungen, solange diese noch in einem gewissen Toleranzbereich liegen, in geradlinigen Bewegungen des Cursors umgewandelt.

Angle Snapping wird von Gamern oft als nachteilig empfunden, da sich diagonale Mausbewegungen sprunghaft anfühlen. Anders der Fall bei der Arbeit mit CAD-Anwendungen, da kann sich die Linienbegradigung positiv bemerkbar machen.

Ein- und ausschalten lässt sich Angle Snapping meist in den Treibereinstellungen der Maus.

#4 Polling Rate

Was viele nicht wissen, die Maus sendet nicht dauernd Daten an den Rechner, hinsichtlich der Position, sondern in bestimmten Zeitintervallen befragt der Rechner die Maus danach. Und hier kommt die Polling Rate in Spiel.

Die Polling Rate (auch: Abtastrate) gibt an, wie oft, also in welchen Zeitabständen die Maus Daten an den Rechner sendet.

Angegeben wird die Polling Rate in der Regel in Hertz (Hz). Eine Polling Rate von 250 Hz bedeutet etwa, dass die Maus pro Sekunde 250-mal ihre Position an den Rechner sendet.

Ideale Polling Rate

Eine höhere ist tendenziell besser, da Bewegungen und Tastendrücke schneller vom Rechner erfasst und weiterverarbeitet werden. Besonders im Gaming Bereich ist das der Fall und daher sollten Gaming Mäuse mit einer Polling Rate zwischen 500 oder 1.000 Hz daherkommen. Jedoch führt eine höhere Polling Rate zu einer höheren Rechnerlast, da ja mehr Abfragen vom System verarbeitet werden müssen. Wenn dann die nächste Datenladung eintrifft, bevor die vorherige verarbeitet wurde, tritt die gegenteilige Wirkung ein und es kommt zu Verzögerungen. Jedoch sollten moderne Gaming PCs problemlos mit einer Polling Rate von 1.000 Hz klarkommen.

#5 Lift-Off-Distance

Der Begriff Lift-Off-Distance steht für die maximale Distanz zwischen Sensor und Oberfläche, ab welcher Entfernung der Sensor die Bewegungen nicht mehr verarbeitet.

Mit einer geringen Lift-Off-Distance soll verhindert werden, dass der Cursor beim Anheben der Maus zu stark verrutscht und so das Spielgeschehen negativ beeinflusst. Ist die Lift-Off-Distance zu hoch, werden die Bewegungen der Maus auch dann verarbeitet, wenn diese angehoben an andere Stelle versetzt wird.