Powerbank Test 2017: Die Testsieger

Powerbank Test

Powerbanks (auch: externe Akkus, mobile Akkus) haben lange Zeit ein Nischendasein gefristet. Doch seitdem elektronische Geräte immer mehr unseren Alltag bestimmen, konnten Powerbanks von einem Nischen- zu einem Massenprodukt avancieren.

Doch mit dem Durchbruch ist auch das Angebot an Powerbanks ins unermessliche gestiegen. Bei zig verschiedenen Anbietern mit zig unterschiedlichen Modellen fällt es wirklich nicht leicht, die für die eigenen Bedürfnisse perfekte Powerbank zu finden.

Daher möchte ich Dir nun in meinem Powerbank Test 2017 zeigen, wie eine Powerbank aufgebaut ist, wie diese funktioniert, was es beim Kauf zu beachten gilt und einen Vergleich der besten externen Akkus.

Powerbank? Für was braucht man denn sowas?

Powerbanks werden dann benötigt, wenn keine Steckdose/ USB-Port in der Nähe ist und ein elektronisches Gerät aufgeladen werden muss.

Nützlich sind Powerbanks außerdem auch noch, wenn in nicht ausreichender Anzahl Steckdosen bereitstehen, wie zum Beispiel an einem Flughafen, der Schule oder der Universität.

Konkret macht eine Powerbank vor allem dann Sinn, wenn man längere Zeit auf Reisen oder für mehrere Tage unterwegs ist. Denn die Anzahl an verfügbaren Steckdosen in Flughäfen, Bahnhöfen und Kaffees ist meistens stark begrenzt und die wenigen Steckdosen die es gibt, sind meist dann auch schon besetzt.

Auch bei mehrtägigen Wander- oder Radtouren, Events oder Festivals ist eine Powerbank ein unersetzlicher Begleiter.

Powerbank Test

Ich konnte schon zig verschiedene mobile Akkus einem Powerbank Test unterziehen. Folgend eine Übersicht der besten Powerbanks.

Anker AK-A1271011
USB-Ports
2
Kapazität (mAh)
20.100
Preis
35,99€
 
Zuletzt aktualisiert am
30.04.2017 01:39
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AUKEY PB-N36
USB-Ports
2
Kapazität (mAh)
20.000
Preis
20,99€
 
Zuletzt aktualisiert am
30.04.2017 01:39
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Anker AK-A1109011
USB-Ports
1
Kapazität (mAh)
5.000
Preis
25,99€
 
Zuletzt aktualisiert am
30.04.2017 01:39
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Abbildung
Modell Anker AK-A1271011 AUKEY PB-N36 Anker AK-A1109011
USB-Ports
2 2 1
Kapazität (mAh)
20.100 20.000 5.000
Preis
35,99€
 
Zuletzt aktualisiert am
30.04.2017 01:39
20,99€
 
Zuletzt aktualisiert am
30.04.2017 01:39
25,99€
 
Zuletzt aktualisiert am
30.04.2017 01:39
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Powerbank Funktionsweise

Bei einer Powerbank handelt es sich vereinfacht gesagt um einen tragbaren, wiederaufladbaren Akku.

Die im Inneren einer Powerbank verbaute Elektronik funktioniert prinzipiell bei jedem Modell nach dem gleichen Schema. Rapide Unterschiede ergeben sich in der Anzahl der verbauten 18650 Akkus, der Art und der Anzahl an Anschlüssen und ob die Powerbank mit weiteren Gimmicks daherkommt.

Aufbau

Das äußerliche Gehäuse der Powerbank besteht zumeist aus Kunststoff, gelegentlich werden auch Powerbanks angeboten, bei denen das Gehäuse aus Aluminium besteht.

Im Inneren der Powerbank sind mehrere 18650 Lithium-Ionen-Akkus, seltener Lithium-Polymer-Akkus verbaut, wobei die Akkumulatoren parallelgeschaltet sind.

Gesteuert und überwacht wird der Ladevorgang von einem auf einer Platine verbautem Mikrochip. Darüberhinaus beherbergt die Platine noch die Anschlüsse, mit denen andere elektronische Geräte mit der Powerbank verbunden werden. Für die Energieübertragung ist die Platine mit je zwei Kabeln mit dem/ den 18650 Akku(s) verbunden – je eines für den Minus- sowie den Pluspol.

Wird beispielsweise ein Smartphone mittels USB-Kabels an eine Powerbank angeschlossen, stößt der Mikrochip den Ladevorgang an und elektrische Energie wird von den Lithium-Ionen-Akkus der Powerbank zu denen des Smartphones transportiert.

Kapazität (mAh)

Die Kapazität von Akkus wird mit der Maßeinheit Milliamperestunden (mAh) angegeben.

Es gilt: 1.000 mAh gleich 1 Ah.

Die Amperestunde gibt die elektrische Ladungsmenge an, die in einer einzelnen Stunde durch einen Leiterquerschnitt fließt, wenn die Stromstärke konstant 1.0 A beträgt. Daher gilt, über mehr mAh die Powerbank verfügt, desto öfter kann diese andere elektronische Geräte aufladen, bis die Powerbank selbst wieder aufgeladen werden muss.

Stromstärke (Ampere)

Die Stromstärke gibt an, wie viele Ladungsträger (Elektronen, Ionen) einen definierten Querschnitt in einer Sekunde passieren. Je höher die Stromstärke ist, desto mehr Ladungsträger passieren einen Querschnitt pro Sekunde.

Ampere (A) ist die verwendete Maßeinheit für die Stromstärke. Bezogen auf Powerbanks bedeutet das, dass je höher der Wert Ampere bei den Anschlüssen ist, desto schneller kann sich die Powerbank selbst bzw. andere Geräte aufladen – vorausgesetzt die angeschlossenen Geräte unterstützen dies auch.

Hinweis: Ein nicht unerheblicher Teil der Ladegeschwindigkeit hängt vom zu verwendeten Ladekabel ab. Jeder Leiter (Stoffe, die den elektrischen Strom leiten) verfügt über einen spezifischen Wiederstand. Je höher der Wiederstand ist, desto langsamer bewegen sich die Ladungsträger und desto weniger Strom wird in einem bestimmten Zeitraum übertragen.

Daher kein billiges Ladekabel verwenden!

Anschlüsse (USB-, DC-Anschluss)

Je nachdem, welche Geräte mit der Powerbank aufgeladen werden sollen, verfügt die Powerbank über unterschiedliche Arten von Anschlüssen.

Powerbanks mit USB-Anschluss

Der Großteil der auf dem Markt angebotenen externen Akkus verfügt lediglich über USB-Anschlüsse.

Der Micro-USB-Anschluss dient dazu, die Powerbank selbst aufzuladen. Mittels der USB-Anschlüsse, welche über eine Ausgangsspannung von 5 Volt verfügen, können andere elektronische Geräte, wie z.B. Smartphones, Tablets, Bluetooth-Lautsprecher, sowie -Kopfhörer und Wearables aufgeladen werden.

Powerbank mit DC-Anschluss

Powerbanks mit DC-Anschluss verfügen zumindest über zwei DC-Stecker (Hohlstecker). Mit Hilfe des einen DC-Steckers lädt man die Powerbank selbst auf, der andere dient dazu, um andere elektronische Geräte, wie z.B. Laptops, DVD-Player und Beamer aufzuladen.

Je nach Ausführung können Powerbanks mit DC-Anschluss unterschiedliche Spannungen ausgeben (12V, 16V, 19V und 20V). Außerdem verfügen die meisten Powerbanks mit DC-Anschluss auch noch über USB-Anschlüsse.

Powerbank kaufen – das gilt es zu beachten!

Du möchtest Dir eine Powerbank kaufen? Damit es zu keinem Fehlkauf kommt, zeige ich Dir, worauf es beim Kauf ankommt.

#1 Spannung & Anschlüsse

Erste Überlegung geht dahin, was alles mit der Powerbank voraussichtlich aufgeladen werden soll. Je nachdem, was Du aufladen möchtest, muss die Powerbank über die erforderlichen Anschlüsse verfügen, samt der Spannung.

  • USB-Ausgang mit 5 V: Smartphones, Tablets, Bluetooth Lautsprecher, sowie Kopfhörer, MP3-Player, Wearables und Fitness Armbänder.
  • DC-Ausgang mit 12 V, 16 V, 19 V: Notebooks, DVD-Player und Beamer.

Auch solltest Du darauf achten, dass die Anzahl der Anschlüsse deinen Anforderungen gerecht wird. Willst Du beispielsweise zwei Smartphones und ein Tablet gleichzeitig aufladen, so muss die Powerbank auch mit drei USB-Anschlüssen ausgestattet sein.

#2 Kapazität (mAh)

Die Kapazität einer Powerbank wird in Milliamperestunden angegeben. Daraus kann abgeleitet werden, wie oft eine Powerbank andere elektronische Geräte aufladen kann, bis die Powerbank selbst aufgeladen werden muss.

Dadurch, dass man Elektrizität von einer Powerbank zu einem anderen elektronischen Gerät nicht so einfach verlustfrei übertragen werden kann, entstehen oft fehlerhafte Berechnungen, wie oft eine Powerbank imstande ist andere Geräte aufzuladen. Anhand der folgenden Formel kann ungefähr ausgerechnet werden, wie oft eine Powerbank andere elektronische Geräte (Smartphones, Tablets, Notebooks) aufladen kann:

([Kapazität der Powerbank] x 0,75) / (Kapazität des Akkus des aufzuladenden Geräts)

Suchst Du beispielsweise eine Powerbank, mit der Du ein iPhone 7 (1.960 mAh) zumindest fünf Mal vollständig aufladen kannst, sollte die Powerbank zumindest mit einer Kapazität von 13.000 mAh daherkommen.

#3 Gimmicks

Einige Powerbanks kommen, sagen wir mal mit Gimmicks daher. Speziell für den Outdoorbereich existieren externe Akkus, die unter anderem noch mit einem Solarpanel ausgestattet sowie besonders geschützt gegenüber Spritzwasser und Stöße sind.

Powerbank laden

Damit die Lebenserwartung einer Powerbank und hier insbesondere der Lithium-Ionen-Akkus nicht unnötig verkürzt wird, gilt es die Powerbank richtig zu laden.

Der optimale Ladestand bei Lithium-Ionen-Akkus liegt bei etwa 20 % bis 80 % der Gesamtkapazität.

Ein vollständig geladener Akku steht permanent unter Druck, während sich ein leerer Akku durch Selbstentladung beschädigen kann. Stichwort: Tiefentladung. Aus diesen Gründen sollte eine Powerbank auch nicht vollständig aufgeladen werden, wenn diese in nächster Zeit nicht genutzt wird.

Powerbank lagern

Aufbewahrt werden sollte die Powerbank an einem trockenen, kühlen bis hin zum normaltemperierten Ort, bei Temperaturen zwischen 0 °C und höchstens 21 °C.

Je wärmer die Außentemperatur, desto schneller entlädt sich auch der Akku im Zeitverlauf. Doch keine Sorge, von einem zu anderen Tag sind die Akkuzellen sicherlich nicht leer.

Wie bereits angedeutet, entlädt sich ein Akku im Zeitverlauf von selbst. Bei einem vollständig entladenden Akku bricht die Spannung zusammen, wodurch eine Beschädigung der Zellen droht. Daher bei längerer Lagerung die Powerbank zuvor auf 60 bis 80 % der Gesamtkapazität aufladen.