USB-Hub Test 2017: Die Testsieger

USB-Hub Test

Vor allem ältere Computer und neue Laptops, wie z.B. das MacBook von Apple oder das Surface von Microsoft sind mit nur einem oder zwei USB-Anschlüssen ausgestattet.

Da kann es heikel werden, wenn mehrere elektrische Geräte zur gleichen Zeit anzuschließen sind. Abhilfe schaffen sogenannte USB-Hubs (Verteiler).

Was es beim Kauf von USB-Hubs zu beachten gibt, wie diese Funktionieren, in welchen Ausführungen diese erhältlich sind und welche ich besonders empfehlen kann, siehst Du im folgenden USB-Hub Test 2017.

USB-Hub Test

Zig USB-Hubs konnte ich schon ausführlich testen. Daher stellt dieser USB-Hub Test nicht nur eine Übersicht der besten Geräte bereit, sondern versteht sich nebendies auch als Kaufberater.

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Zuletzt aktualisiert am
12.12.2017 05:17
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Zuletzt aktualisiert am
12.12.2017 05:17
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Funktionsweise USB Hub

USB Hubs stellen zusätzliche Anschlussmöglichkeiten für USB-Endgeräte (z.B. Maus, Tastatur, externe Festplatte, externer DVD-Player, USB-Stick und USB-Kamera) in einem System bereit. In anderen Worten ausgedrückt handelt es sich bei einem USB Hub um eine Mehrfachsteckdose für elektrische Geräte, welche über einen USB-Anschluss verfügen.

Ein USB Hub wird dabei an einen sogenannten Host (z.B. PC, Laptop) angeschlossen. In einem USB-System existiert immer nur ein Host. Zwischen dem Host und den Endgeräten ist der USB-Hub zwischengeschaltet, welcher den Datenfluss durch elektrische Signale übermittelt.

Hardwaretechnisch verfügt ein USB Hub über einen Repeater und einen Controller. Der Repeater ist ein protokollgesteuerter Schalter zwischen Up- und Downstream Port. Im Gegenzug hierzu stellt der Controller Register zur Kommunikation zur Verfügung.

Ein USB-Anschluss an einem USB Hub wird zu gewöhnlich als Port bezeichnet. Es werden die beiden Porttypen Up- und Downstream bei einem USB Hub unterschieden. Der Upstream Port ist die direkte Verbindung von einem USB Hub zum Host oder zu einem anderen USB Hub, welcher näher am Host zwischengeschaltet ist. Alle restlichen Anschlüsse, an die die Endgeräte angeschlossen werden, werden als Downstream Ports bezeichnet.

 USB-Hub Funktionsweise

Passiver vs. Aktiver USB Hub

Unterschieden werden aktive versus passive USB Hubs. Aktiv im Zusammenhang mit USB Hubs bedeutet, dass der USB Hub über eine eigene Stromversorgung i.d.R. Netzteil verfügt und seinen erforderlichen Strom aus diesem bezieht. Im Umkehrschluss steht dann passiv dafür, dass der USB Hub über kein eigenes Netzteil verfügt und seine elektrische Energie direkt vom Host bezieht. Ein Host kann beispielsweise das Mainboard eines Computers oder eines Tablets sein.

Ein passiver USB Hub kann unter bestimmten Situationen zu Problemen führen. Die Probleme ergeben sich aufgrund von stromhungrigen Endgeräten, welche über kein eigenes Netzteil verfügen und daher den benötigten Strom direkt aus den USB-Ports beziehen müssen. Es kann dann vorkommen, dass ein angeschlossenes Endgerät entweder überhaupt nicht erkannt wird oder es zu Verbindungsproblemen kommt. Bei Endgeräten die über ein eigenes Netzteil verfügen, spielt es keine Rolle ob es sich um einen passiven- oder aktiven USB Hub handelt.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist zu unterscheiden, ob der USB-Hub mit USB 2.0 oder mit USB 3.0 Anschlüssen ausgestattet ist. Denn die Stromstärke fällt bei USB 3.0 höher aus, d.h. es wird mehr Strom in einer bestimmten Zeitspanne geliefert:

  • USB 2.0: 500 mA
  • USB 3.0: 900 mA

Dadurch, dass bei einem USB 3.0 Hub gegenüber einem USB 2.0 Hub die Stromstärke generell höher ist, ist hier ein passiver USB Hub weniger problematisch.

Nochmals in Kürze:

Passiver USB Hub (bus powered) –> Kein eigenes Netzteil –> Strom wird durch den USB-Port des Mainboards bezogen, an dem der USB Hub angeschlossen ist –> Probleme mit stromhungrigen Endgeräten, die selbst über kein Netzteil verfügen

Aktiver USB Hub (self powered) –> Eigenes Netzteil –> Strom wird durch die Steckdose bezogen –> Keine Probleme bzgl. stromhungrigen Endgeräten

USB 3.0 Hub vs. USB 2.0 Hub

Zwar ist der Standard USB 3.0 bereits seit dem Jahr 2008 auf dem Markt. Doch noch immer sind Geräte mit USB 2.0 im Umlauf und werden ebenso noch produziert – so auch USB 2.0 Hubs. Derzeit sind sowohl USB 3.0 Hubs, wie auch USB 2.0 Hubs erhältlich.

Der Anteil an elektrischen Geräten die USB 2.0 nutzen nimmt stetig ab und zukünftig werden aller Wahrscheinlichkeit nur noch Geräte mit USB 3.0 auf den Markt kommen.

USB 3.0 ist teilweise abwärtskompatibel, d.h. es können problemlos USB 3.0 Geräte an USB 2.0 Ports betrieben werden. Ebenso können USB 2.0 Geräte an USB 3.0 Ports angeschlossen werden.

Unterschiede zwischen USB 2.0 und USB 3.0

Die bedeutendsten Unterschiede zwischen USB 2.0 und USB 3.0 ergeben sich in der Datenübertragungsrate und der Stromstärke. USB 2.0 erreicht eine Datenübertragungsrate von bis zu 480 MBit/s, während USB 3.0 bis zu 10 Mal schneller überträgt, mit einer Maximalgeschwindigkeit von bis 4.8 GBit/s. Auch wurde die maximale Stromstärke bei USB 3.0 im Vergleich zu USB 2.0 auf 900 mA von 500 mA angehoben. Dadurch entfällt bei externen 2,5-Zoll-Festplatten die externe Stromversorgung.

USB 3.1 alias USB C

Im Jahr 2015, acht Jahre nach Erscheinen von USB 3.0 wurde ein neues USB-Steckformat aus der Taufe gehoben – USB Typ C. Dies geschah auch im Zusammenhang mit dem Übergang von USB 3.0 zu USB 3.1. Im Vergleich zu seinen Vorgängern verfügt USB C über eine höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit, Stromstärke und kann beidseitig an einen USB Port angesteckt werden.

Zukunft liegt in USB 3.1

Aufgrund des immer währenden technologischen Fortschritts, empfehlen wir sich beim Kauf gleich vornweg für ein USB 3.0 Hub, anstatt eines USB 2.0 Hubs zu entscheiden. Endgeräte mit einem USB 3.1 Anschluss sind derzeit nur vereinzelt anzutreffen und daher sollte mit der Anschaffung eines USB 3.1 Hubs noch ein paar Jahre gewartet werden – ausgenommen Sie besitzen ein MacBook von Apple, welcher bereits mit dem neuen USB Standard ausgestattet ist.

Ausführungen

USB Hub ist nicht gleich USB Hub. Denn es existieren verschiedene Ausführungen von USB Hubs, die sich in einigen Punkten zueinander unterscheiden.

Standard USB Hub

Der Upstream Port bei einem Standard USB Hub ist ebenso wie die Downstream-Ports vom Typ A. Ein Standard USB Hub kann über beliebig viele Downstream-Ports verfügen.

Micro-/ Mini USB Hub

Die Up-, wie auch Downstream Ports bei Micro- bzw. Mini USB Hubs sind nicht mehr vom Typ A, sondern können vom Typ B, also USB-Micro oder USB-Mini sein.

USB Hub mit Kartenleser

USB Hubs mit Kartenleser sind nichts anderes als Standard USB Hubs mit zusätzlichen Slots für Speicherkarten.

Wireless USB Hub

Ein wireless USB Hub verbindet sich mit dem Host nicht mehr via Kabel, sondern drahtlos. Die Daten werden per W-Lan oder Bluetooth, also per Funk vom Hub zum Host übertragen.

USB Hub kaufen – das gilt es zu beachten!

Sie möchten sich gerne einen USB Hub zulegen, sind aber aufgrund der enormen Auswahl überfordert und haben dadurch Bedenken einen für Ihre Bedürfnisse falschen USB Hub zu erwerben? Dann können wir Sie beruhigen. Denn in diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen ausführlich, was Sie beim Kauf eines USB Hub beachten sollten.

#1 Wie viele USB-Geräte sollen angeschlossen werden?

Je nachdem wie viele Endgeräte gleichzeitig angeschlossen werden sollen, muss der USB Hub mit der erforderlichen Anzahl an Ports ausgestattet sein. Sollen beispielsweise drei Geräte, wie z.B. eine Maus, ein USB-Stick und eine Festplatte die meiste Zeit angeschlossen sein, reiht ein USB Hub mit vier Ports vollkommen aus.

#2 Welche Endgeräte sollen angeschlossen werden?

Je nachdem welche Geräte an den USB Hub hauptsächlich angeschlossen werden sollen, muss darauf geachtet werden, ob der USB Hub überhaupt imstande ist alle mit ausreichend Strom zu versorgen. Zwar ist ein USB 3.0 Hub für eine Stromstärke von bis zu 900 mA ausgelegt. Doch 900 mA reihen beispielsweise nur aus, um eine einzige 2,5 Zoll oder 3,5 Zoll Festplatte zu betreiben. Sollen zwei oder mehr Festplatten an den USB Hub angeschlossen werden, müssen diese entweder über eigene Stromversorgung verfügen oder der USB Hub muss darauf ausgelegt sein, an ein Stromnetz angeschlossen zu werden.

Möchten Sie beispielsweise mehr als eine Festplatte an einen USB Hub anschließen, sollten Sie sich in jedem Fall einen aktiven USB Hub besorgen, für alle anderen reiht ein passiver USB Hub, d.h. ohne separaten Stromnetzstecker völlig aus.

#3 Wie weit soll der USB Hub vom Host entfernt sein?

Je nachdem wie weit der USB Hub vom Host entfernt steht, ist darauf zu achten, dass das Verbindungskabel zwischen USB Hub und Host die erforderliche Länge hat.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist ein USB-Hub?

Ein USB-Hub ist nichts anderes als ein Verteiler für einen USB-Port. Vergleichen lässt sich ein USB-Hub mit einer gewöhnlichen Mehrfachsteckdose. Der USB-Hub wird per USB-Kabel an einen USB-Anschluss eines Computer angeschlossen und verfügt wiederum selbst über mehrere USB-Anschlüsse.

Welche elektronischen Geräte können an einen USB-Hub angeschlossen werden?

An ein USB-Hub können sämtliche elektronische Geräte die über einen USB-Anschluss verfügen angeschlossen werden, die imstande sind mit dem Host in irgendeiner Weise zu kommunizieren, wie z.B. eine Computermaus, eine Tastatur, eine Webcam, ein Smartphone, ein USB-Stick, eine Festplatte und ein DVD-Player.

Worin unterscheidet sich ein USB 2.0 Hub von einem USB 3.0 Hub?

Zu allererst sind beide Anschlüsse beidseitig kompatibel zueinander, d.h. in einen USB 3.0 Anschluss kann problemlos ein USB 2.0 Steckadapter angeschlossen werden. Die Hauptunterschiede ergeben sich in der Datenübertragungsrate und der Stromstärke:

  • USB 2.0: 500 mA / 480 MBit/s
  • USB 3.0: 900 mA / 4.8 GBit/s

Kann man mit einem USB Hub auch USB-Geräte aufladen?
Ja, ein USB Hub übermittelt nicht nur Signale vom Host zum Endgerät, sondern beliefert die Endgeräte auch mit elektrischer Energie.

Was muss man bei einem USB Hub für einen Mac von Apple beachten?

Besitzer eines Mac von Apple sind häufig mit der Problematik konfrontiert, dass der Mac über nicht genügend UBS-Anschlüsse verfügt und daher gerade für Mac Besitzer die Anschaffung eines USB Hubs zum Pflichtprogram gehört.

Eigentlich kann für einen Mac ein gewöhnlicher USB Hub angeschafft werden. Doch auch wenn man kein typischer Apple Fanboy ist muss man Apple lassen, dass ihre Macs einfach nur erstklassig aussehen, sowie verarbeitet sind und da wäre ein USB Hub aus Kunststoff eine bloße Beleidigung für die Designkünste von Apple. Daher empfehlen wir rein aus ästhetischen Gründen auf ein USB Hub aus Aluminium auszuweichen.

Aktuelle MacBooks mit USB-C

Apple hat sich dazu entschlossen auf die bis dato eingebauten USB-A Anschlüsse zu verzichten und stattdessen auf die leistungsstärkeren USB-C Anschlüsse umzusatteln. Beim Kauf eines USB Ports für Ihren Mac sollten Sie daher darauf achten, über welchen Anschlusstyp Ihr Mac verfügt.