Feuerstahl Test 2018. Testsieger. Empfehlung

Feuerstahl Test

Ein Feuerstahl [auch: Feuerstarter] gehört bei vielen Abenteurern zum festen Bestandteil der Ausrüstung.

Ob sinnvoll oder nicht, darüber lässt sich streiten. Fakt jedoch ist, dass ein Feuerstarter sich gut in der Wildnis macht. Ein Feuer mit einem Feuerstahl zu entzünden versprüht einen Funken von Natur.

Egal ob im Outdoor-Bereich, beim Campen, Wandern oder für den Garten oder Daheim zum Anzünden des Kamins, mit einem Feuerstarter kann überall und zu jeder Zeit Feuer entfacht werden.

Welche Feuerstarter ich empfehlen kann und was man beim Kauf beachten sollte, dass möchte ich Euch nun in meinem Feuerstahl Test 2018 aufzeigen.

Testsieger (2018): The Friendly Swede

Überwiegend im Einsatz habe ich derzeit den Easy Grip Feuerstab von The Friendly Swede » (Provisions-Link). Außerdem nutze ich immer noch hin und wieder den Feuerstahl von Light my Fire » (Provisions-Link).

Die beiden Feuerstarter von The Friendly Swede und Light my Fire liegen gut in der Hand und zünden zuverlässig. So lassen sich leicht Funken schlagen, die ausreichend weit fliegen.

Beschaffenheit. Anwendung.

Bei einem Feuerstahl handelt es sich um einen kohlenstoffreichen Stahl.

Derzeit übliche Feuerstarter haben die Form eines länglichen, zylindrischen Stifts. Die meisten derzeit auf dem Markt angebotenen Feuerstarter bestehen entweder aus Auermetall III (Legierung: Eisen und Cerium [Cer], wobei der Anteil von Cer in etwa 70 % beträgt) oder einer Magnesiumlegierung.

Angebracht ist der Metallstift meist an einen Kunststoffgriff. Dieser Kunststoffgriff wiederum hängt an einer Schnurr, an der wiederum ein metallischer Schaber befestigt ist.

Stahlstifte sind für etwa 2.500 bis 3.000 Zündungen vorgesehen. Je nach Nutzungsintensität, sollte ein Feuerstahl problemlos einige Jahre guten Dienst leisten.

So entzündet man ein Feuer, mit einem Feuerstarter.

Der Schaber wird mit Druckeinwirkung entlang des Stahlstifts nach unten gezogen. Hierbei wird ein klein wenig Material vom Stahlstift abgeschabt, welches sich aufgrund der Reibung und der hierdurch entstehenden Wärme zu einem Funken entzündet.

Diese entstandenen Funken müssen aufgefangen und zu einem Feuer entfacht werden. Hierzu bedient man sich Zunder [unter anderen: Feuerschwamm, Baumwollgewebe, Birkenrinde, trockenes Laub und Heu].

Mit dem Zunder wird der Funken aufgefangen und anschließend zum glühen gebracht. Mittels Luftzufuhr, entweder durch Pusten oder hin- und her wedeln des Zunders, wird eine Flamme entfacht.

Anstelle des Schabers kann auch die Klinge eines Messers zum schaben genutzt werden.

Feuerstahl. Das Für und das Dagegen.

Einen Feuerstarter gibt es bereits für wenige Euro. Daher kann man an sich bei einem Kauf nicht viel falsch machen.

Vorteil #1. Unempfindlich gegenüber Nässe.

Feuchtigkeit und sogar Nässe können einem Feuerstahl nichts anhaben. Ein Feuerstahl funktioniert auch dann, wenn dieser Nass geworden ist. Im Gegensatz zu den meisten Feuerzeugen, die bei Nässe nicht mehr funktionieren werden.

Vorteil #2. Äußerst Robust.

Ein Feuerstarter ist sehr robust. Daher ist die Gefahr einer Beschädigung und infolgedessen der Gefahr eines nicht Funktionierens, als äußerst gering einzustufen.

Sollte der Magnesium Stift einmal brechen, so kann dieser dennoch weiterhin genutzt werden.

Nachteil #1. Gelingt nicht auf Anhieb.

Es kann schon eine gewisse Zeit dauern, bis mit Einsatz eines Feuerstahls endlich ein Feuer lodert. Daher unbedingt Geduld mitbringen. Im Gegensatz zu einem Feuerzeug gelingt das nicht immer auf Anhieb.

Nachteil #2. Zunder erforderlich.

Damit sich aus dem geschlagenen Funken ein Feuer entfachen kann, wird Zunder benötigt. Wobei das Zunder nicht nass sein darf, da der Funken sich sonst nicht entzündet.

Problem: Leicht entflammbarer Zunder ist nicht überall gegeben.

Feuerstahl. Das Für und das Dagegen.

Ob man einen Feuerstahl tatsächlich braucht, sei mal dahingestellt.

Zu Anfang noch aufregend und man freut sich wie Wild, wenn man das erste Feuer mit einem Feuerstahl entfacht hat. Hat die Aufregung und Freude dann auch schon ihren Höhepunkt erreicht und irgendwann nervt es mehr und mehr Feuer mit einem Feuerstahl zu entfachen.

Doch jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er den praktischeren Weg mit einem Feuerzeug oder den mühseligen mit einem Feuerstahl geht.

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