Kfz USB-Ladegerät Test 2018. Empfehlung. Vergleich.

Viel Unterwegs und keine Zeit Geräte daheim aufzuladen? Dann ist ein Kfz USB-Ladegerät genau das richtige für Dich.

Mit solchen Kfz USB-Ladegeräten lassen sich via USB-aufzuladende Geräte problemlos im Auto während der Fahrt laden bzw. mit Strom versorgen.

Welche Kfz USB-Ladegeräte ich für das Auto empfehlen kann und was man beim Kauf beachten sollte, dass möchte ich Euch nun in meinem Kfz USB-Ladegerät Test 2018 aufzeigen.

Testsieger (2018): Anker PowerDrive 2 & AUKEY Coja-0513

Nicht alle, aber so einige Kfz USB-Ladegeräte konnte ich bereits ausgiebig testen. Und daher nun USB-Ladegeräte für das Auto, die ich selbst auch kaufen würde.

Empfehlen kann ich sowohl den Anker PowerDrive 2 », als auch den  AUKEY Coja-0513 » (Provisions-Links). Beide Ladegeräte nehmen sich nicht viel.

Leider hab ich bis dato noch nicht das Vergnügen ein Kfz USB-Ladegerät mit Power Delivery USB-C-Port zu testen.

Aufbau. So funktioniert ein Kfz USB-Ladegerät.

Beziehen tun Kfz USB-Ladegeräte den zum Aufladen von anderen Geräten erforderlichen Strom aus der Autobatterie, durch den Zigarettenanzünder.

Da die Autobatterie mit einer Spannung von 12V daherkommt und die Batterie eines LKWs sogar 24V ausgibt, aber via USB-A-aufzuladende Geräte 5 Volt erfordern, wandeln Kfz USB-Ladegeräte die Spannung von 12/ 24V auf 5V herunter.

Somit haben Kfz USB-Ladegeräte zwei Funktionen inne. Zum einen wandeln diese die Spannung um und zum anderen Stellen Kfz USB-Ladegeräte entsprechende USB-Ports bereit.

Spannung. Gerät XYZ mit Kfz USB-Ladegerät ZYX aufladen.

Solange das Gerät welches aufgeladen werden soll, sowieso über USB lädt, kann man grundsätzlich beim Kauf eines  Kfz USB-Ladegeräts nicht viel falsch machen. Da das Ladegerät beim USB-A-Port eine Spannung von 5V ausgibt und die meisten via USB-aufzuladenden Geräte – allen voran Smartphones, SmartWatches und diverse andere kleinteilige Geräte – ebenso eine Spannung von 5V erfordern.

Mit USB Power Delivery [Abk. USB PD] existiert eine speziell für den USB-C-Port entwickelte Schnellladetechnologie. USB PD ist dazu imstande, verschiedene Spannungen auszugeben: 5V, 9V, 15V und 20V.

Doch auch bei USB PD braucht man nicht in Panik zu geraten, dass das Kfz USB-Ladegerät nicht mit dem USB-aufzuladenden Gerät kompatibel ist bzw. dieses gar beschädigt. So handelt ein USB PD-Anschluss mit dem angeschlossenen Gerät die richtige Spannung aus. Und wenn das via USB-aufzuladende Gerät USB Power Delivery nicht unterstützt, so erfolgt eine Stromübertragung bei 5V.

USB-Ports. Anschlüsse die man braucht.

Die Entscheidung ob man auf USB-Typ-A- oder die neueren USB-Typ-C-Stecker setzt, sollte aufgrund dessen erfolgen, welche Geräte man vorhat (zukünftig) aufzuladen.

Im Moment spielt die Aufladung über den USB-C-Port mit Power Delivery eine untergeordnete Rolle, sodass ein Ladegerät mit USB-A-Ports reichen sollte. Auch sind Kfz USB-Ladegeräte mit USB PD noch rar gesät.

Ladegeschwindigkeit. So viel Strom kann das Ladegerät liefern.

Die Ladegeschwindigkeit bestimmt sich aus der maximalen Leistung, die ein USB-Port ausgeben kann und der maximalen Leistungsaufnahme des via USB-ladenden Geräts. So kann ein via USB-aufzuladendes Gerät auch nicht dann schneller aufgeladen werden, auch wenn ein USB-Ladegerät dazu imstande wäre mehr Strom zu liefern.

Was bedeutet das nun?

Das bedeutet nichts anderes, als dass das Ladegerät im Optimalfall pro Anschluss zumindest gleich viel Leistung liefern sollte, als das via USB-aufzuladendes Gerät aufnehmen kann.

Die Formel zur Berechnung der Leistung lautet:

Leistung (Watt) = Spannung (Volt) * Stromstärke (Ampere)

Um alle Eventualitäten abzudecken, sollte ein USB-Ladegerät an einem USB-Typ-A-Port bei 5V 2.4A liefern. Und das gute. Der Wert ist quasi Standard. So geben fast alle derzeit angebotenen USB-Ladegeräte bei einem USB-A-Port bei 5V 2.4A aus.

Verfügt das Kfz USB-Ladegerät über mehrere USB-Ports, so sollte man einen Blick auf die maximale Stromstärke, d.h. über die Höhe der abzugebenden Stromstärke über alle Ports werfen. So nimmt in der Regel die abgegebene Leistung pro Port ab, je mehr Geräte zum aufladen angeschlossen sind.

Mit Erscheinen von USB-C haben sich Schnellladetechnologien endgültig etabliert. Prominentestes Beispiel hier ist USB Power Delivery.

Schnellladetechnologien

Mit Quick Charge und Power Delivery existieren zwei Schnelladetechnologien, mit denen via USB-aufzuladende Geräte schneller geladen werden können.

Während die übliche Spannung bei USB-Ports 5V beträgt, kann die Spannung bei Quick Charge und Power Delivery auf bis zu bis 20V angehoben werden. So lassen sich etwa Geräte mit Power Delivery via USB-Typ-C-Steckverbindung mit einer Leistungsaufnahme von bis 100W aufladen/ betreiben.

Wichtig: Sowohl das Ladegerät selbst, als auch das via USB zu ladende Gerät müssen die entsprechende Ladetechnologie unterstützen. Unterstützt ein an das Ladegerät angeschlossenes Gerät keine entsprechende Schnellladetechnologie, so erfolgt der Ladevorgang bei einer Spannung von 5V.

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